Fünfte Hessische Integrationskonferenz

Staatssekretär Kai Klose: „Danke allen Beteiligten in Integrationsbeirat und -konferenz – intensive und produktive Diskussion zu allen Handlungsfeldern des Hessischen Integrationsplans.“

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Integration

Anlässlich der gestrigen fünften Sitzung der Integrationskonferenz hatte der Bevollmächtigte des Landes Hessen für Integration und Antidiskriminierung, Staatssekretär Kai Klose, betont, „dass wir mit dem Hessischen Integrationsplan unser Integrationsverständnis formuliert und ein Gesamtkonzept für Integration in Hessen vorgelegt haben. In unserer vielfältigen Gesellschaft die Herkunft nicht das bestimmende Merkmal sein darf, sondern wir müssen auf das uns Verbindende achten: die Werte unserer Verfassung, die Basis unserer offenen Gesellschaft sind. Diese Werte sind nicht verhandelbar und verpflichten uns selbstverständlich auch. Umso mehr sollten wir, trotz aller Differenzen, gemeinsam daran arbeiten dieses Bekenntnis weiter mit Leben zu füllen“, so Klose.

Der Integrationsbeirat nahm auf der Integrationskonferenz die Gelegenheit wahr, gemeinsam über den Integrationsplan zu diskutieren. Klose unterstrich, dass das Bekenntnis zu Vielfalt, das sich im Integrationsplan widerspiegele, ein starkes Signal gerade in der derzeitigen Diskussion sei. „In Hessen richtet sich Integrationspolitik an alle Menschen, unabhängig davon wie lange sie bereits hier leben. Gerade die Betonung, dass auch Menschen, die vor Krieg und Verfolgung zu uns geflohen sind, hier ein neues Zuhause aufbauen können, ist mir besonders wichtig“, so Klose.

Intensive Diskussion zu verschiedenen Handlungsfeldern

Die Integrationskonferenz führte eine intensive Diskussion zu den verschiedenen Handlungsfeldern. Diese wurden von den zivilgesellschaftlichen Arbeitsgruppen-Leitungen, die bereits im Prozess zur Erarbeitung der Vorschläge involviert waren, vorgestellt. Übereinstimmend wurde festgestellt, dass viele Forderungen der Integrationskonferenz im Integrationsplan vorhanden sind. Auch in dieser Integrationskonferenz wurde deutlich, dass das Gremium unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen zusammenführt und so den von vielen geforderten Austausch über integrationspolitische Themen ermöglicht.

„Die Erarbeitung des Hessischen Integrationsplans und die weitere Begleitung der Integration in Hessen gelingt nur im Dialog und in der Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft. Mein ganz besonderer Dank daher gilt allen, die sich an diesem Prozess aktiv beteiligen“, hob Kose hervor. 

Um diesen Austausch fortzuführen und um die derzeit von der Landesregierung vorbereiteten Integrationsverträge auch der Integrationskonferenz vorzustellen, schlug der Staatssekretär eine weitere Sitzung in diesem Jahr vor. Dies wurde von allen Anwesenden übereinstimmend begrüßt. 

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