Programm „Sport und Flüchtlinge“ gewinnt #BeInclusive Sport Award der EU

Sportminister Peter Beuth: „Würdigung der tollen Arbeit im Bereich der Integration.“

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Programm „Sport und Flüchtlinge“

Das Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ des Landes Hessen hat am Dienstag in Brüssel den #BeInclusive Sport Award der Europäischen Union gewonnen. Das Förderprogramm „Sport und Flüchtlinge“ wurde aus insgesamt 111 Bewerbungen zum Sieger gekürt. Die EU würdigt damit den Beitrag des Förderprogramms für die Integration von Flüchtlingen in Hessen.

„Wir freuen uns sehr, dass die EU mit dem #BeInclusive Sport Award den bundesweit einmaligen Ansatz von „Sport und Flüchtlinge“ anerkennt. Dies ist eine besondere Würdigung der tollen Arbeit der Sportjugend Hessen und unserer rund 300 Sport-Coaches im Bereich der Integration in Hessen. Ohne das ehrenamtliche Engagement dieser Menschen wäre der große Erfolg des Förderprogramms nicht möglich“, sagte der hessische Innenminister Peter Beuth anlässlich der Preisverleihung.

Der #BeInclusive Sport Award wird an Projekte und Initiativen vergeben, die den Sport als Mittel nutzen, um sozial benachteiligten Gruppen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Kriterien sind dabei unter anderem Wirkung und Reichweite der Projekte, ihre Nachhaltigkeit sowie der innovative Ansatz. Das Programm „Sport und Flüchtlinge“ wurde 2016 im Zuge der großen Flüchtlingsströme zusammen mit dem Kooperationspartner Sportjugend Hessen ins Leben gerufen. Das Land Hessen unterstützt damit Sport- und Bewegungsangebote mit Flüchtlingen in den hessischen Städten und Gemeinden und trägt so zu ihrer Integration bei. Das Förderprogramm hat einen Haushaltsansatz von 2,4 Millionen Euro jährlich.

BeInclusive Sport Award

300 Sport-Coaches aktiv

Bundesweit sticht es sowohl hinsichtlich seiner Struktur als auch der zur Verfügung gestellten Haushaltmittel hervor. Zentrales Element sind die sogenannten Sport-Coaches. Sie fungieren als Netzwerker, die die Interessen der Beteiligten vor Ort im Bereich Flüchtlinge und Sport (Gemeinde, Sportvereine, Asylbetreuung, Flüchtlingsinitiative, Flüchtlinge) bündeln. Über die regelmäßige Teilnahme an speziell auf die Arbeit mit Flüchtlingen ausgerichteten Schulungen der Sportjugend Hessen ist die gleichbleibend hohe Qualität ihrer Arbeit gewährleistet. Derzeit sind rund 300 Sport-Coaches aktiv.

Mit den Fördermitteln aus dem Programm „Sport und Flüchtlinge“ können die hessischen Kommunen Aufwandsentschädigungen für die Sport-Coaches und Übungsleiter sowie Sachmittel für die Sport- und Bewegungsangebote finanzieren. Seit dem Start 2016 nehmen jährlich rund 250 und damit mehr als die Hälfte der hessischen Gemeinden an dem Landesprogramm teil. „Sport und Flüchtlinge“ wird auch im Jahr 2019 fortgeführt.

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