Weiterhin Steuererleichterungen für die Flüchtlingshilfe

Finanzminister Dr. Thomas Schäfer begrüßt Entscheidung der Finanzverwaltung, die Steuererleichterungen für die Flüchtlingshilfe bis 2018 zu verlängern.

„Nach wie vor suchen Flüchtlinge bei uns in Hessen Schutz vor Krieg und Vertreibung, nach wie vor helfen ihnen tausende Hessinnen und Hessen dabei. Viele Bürgerinnen und Bürger setzen sich ehrenamtlich ein und spenden: privat, als Unternehmen oder in einer Initiative oder Organisation. Dieses Engagement ist bewundernswert und wird auch von der Finanzverwaltung weiterhin unterstützt. Bund und Länder haben nun gemeinsam eine Verlängerung der Steuererleichterungen für die Flüchtlingshilfe, über das Jahr 2016 hinaus, bis zum 31. Dezember 2018 beschlossen. Ich begrüße diese Entscheidung, denn auf diese Weise schafft die Finanzverwaltung die Voraussetzungen, damit die Hilfe für Flüchtlinge auch in den Jahren 2017 und 2018 steuerlich unterstützt werden kann“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer heute zur neuerlichen Absprache zwischen den obersten Finanzbehörden der Länder und dem Bundesfinanzministerium.


In den Jahren 2016 bis 2018 gilt somit u.a.:


Für Sonderkonten von Hilfsorganisationen zur Unterstützung von Flüchtlingen gilt der vereinfachte Zuwendungsnachweis. Als Spendennachweis genügt zum Beispiel auch ein Bareinzahlungsbeleg, der Kontoauszug eines Kreditinstituts oder der PC-Ausdruck bei Online-Banking. Eine Betragsbegrenzung gibt es nicht.

Alle gemeinnützigen Organisationen dürfen unabhängig von ihren eigentlichen Satzungszwecken Spenden für Flüchtlinge sammeln. Auf die Sonderaktion ist hinzuweisen. Damit können auch Vereine unbürokratisch helfen.

Nachweiserleichterungen für gemeinnützige Organisationen bei Unterstützung von Flüchtlingen: So kann bei Flüchtlingen insbesondere auf den Nachweis der Hilfebedürftigkeit verzichtet werden.

Alle gemeinnützigen Organisationen dürfen ihre bisher unverbrauchten Mittel zur Unterstützung von Flüchtlingen verwenden, auch wenn die Flüchtlingshilfe nicht in derSatzung geregelt ist. Die eigentlich steuerlich erforderliche Änderung der Satzung ist nicht notwendig. Sichergestellt werden muss aber, dass diese Mittel vom Spender nicht mit einer anderen Verwendungsbestimmung versehen sind.

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