Standortkonzept zur Flüchtlingsunterbringung weiter angepasst

Hessische Erstaufnahmeeinrichtungen

Die Hessische Landesregierung hat im März 2019 die Unterbringungskapazitäten für Flüchtlinge in Hessen zum sechsten Mal modifiziert. In den vergangenen Monaten lagen die Zugangszahlen auf einem gleichbleibenden niedrigen Niveau. Es blieben monatlich durchschnittlich rund 850 Flüchtlinge in Hessen. Angesichts dessen konnte die Unterbringungskapazität nun weiter reduziert werden.

Die Landesregierung handelt dabei kostenbewusst und mit Augenmaß: Die jetzige Modifikation erfolgte nach intensiver Prüfung. Mit den politisch Verantwortlichen in den Kommunen wurde im Vorfeld hierzu kommuniziert. Einerseits wird den niedrigen Zugangszahlen Rechnung getragen, andererseits bleibt das Land zugleich auf einen denkbaren Anstieg vorbereitet. 

Die beiden zuletzt passiven Einrichtungen Hanau (Sportsfield Housing) und Calden mit insgesamt 2.590 Plätzen werden nun vollständig aufgegeben. Damit verfügt Hessen über fünf aktive Liegenschaften. "Wir halten eine ausreichende Reserve an Kapazitäten, aber auch Gestaltungsspielraum vor und können weiterhin eine hohe Qualität in der Unterbringung und Betreuung im Bereich der Erstaufnahme in Hessen vorweisen. Entscheidend ist für uns, dauerhaft einen hoch effizienten Asylprozess und eine geordnete Unterbringung und Betreuung der Asylsuchenden sicherzustellen“, so Sozial und Integrationsminister Kai Klose.

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